Zusammenfassung  

Bernhard Reddemann   

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Nach kritischer Prüfung des Michelson-Morley-Versuches werden als Hypothese antigravitative Elementarteilchen angenommen, die symmetrisch mit gravitativen Teilchen in gleicher Menge entstehen. So, wie im gesamten Universum die Summen positiver und negativer Ladungen gleich groß sind, gilt es auch für gravitative und antigravitative Teilchen.

 

Antigravitative Massen können nicht entstehen – die Ursprungsteilchen bleiben isoliert. Sie bilden im gesamten Universum den „Einstein-Äther“. Dichteschwankungen führen zu Variationen der Lichtgeschwindigkeit.

Die Lichtgeschwindigkeit bestimmt die Masse, die Vakuuminfluenz die Dichte solcher Teilchen und das Produkt dieser Größen die mittlere antigravitative Massendichte des Universums, deren Betrag mit dem der gravitativen übereinstimmt. 

Die Integration dieses Teilchens in ein Modell aller bekannten Teilchen macht die Existenz eines  "Äthers im Sinne Einsteins" wahrscheinlich.

Kosmologische Konstante, Vakuumenergie und Baryonenasymmetrie sind weitere Teilergebnisse. Dekohärenz führt zur Erklärung von Aspekt-Ergebnissen, Doppelspalt-Resultaten und Beschreibung der Lichtausbreitung. 

Der mittlere Abstand der schwingenden Teilchen führt zu einer Wellenlänge, die mit jener der Hintergrundstrahlung praktisch übereinstimmt. 

Wegen der Symmetrie sind die mittleren Dichten für antigravitative und  gravitative Massen des Universums gleich. Die daraus ermittelte Hubble-Konstante zeigt, dass nicht ein Urknall, sondern die permanente Ausdehnung durch die antigravitativen Teilchen bestimmend für die Expansion ist, was eine positive kosmologische Konstante bedeutet.

Die mit Partikeln erklärte Gravitation führt zu anderen, aber isomorphen Beschreibungen der SRT und ART.

In einem Kapitel über den Materie- und Teilchenaufbau wird das Standardmodell der Materie zwar erweitert, aber nicht verändert. Das antigravitative Teilchen ist mit seinem gravitativen Partner Urbaustein. Aus letzterem sind viele bekannte Teilchen konstruierbar. Dabei ergibt sich folgerichtig ein weiteres "Quark", das Baustein der Gluonen ist und bekannte Reaktionen erklärt. Es wird  die Ruhemasse von Neutron und Proton und weiterer Teilchen erläutert.

 

Ein Vergleich der Erstarrung von Metallen oder allgemein von Festkörpern mit der Entstehung des Universums zeigt Parallelen. Aus einem solchen Modell folgen die Reihenfolge der Entstehung von Sternen, elliptischen Galaxien, Spiralnebeln und deren bekannte Anordnung mit großdimensionalen materiefreien Räumen. 

Die Dichte der zur "Singularität" verdichteten Materie wird geschätzt. Aus deren Rekombination mit Adipolen (antigravitative elektrische Dipole)  entstehen erneut Ausgangsteilchen, die entweichen und Anlass für die Bildung neuer Materie und Sterne sind. Folge des Modells ist ein entropischer Kreisprozess. 

Adipole erlauben eine andere Deutung des Doppelspaltversuchs. Die Ableitung der de Broglie-Beziehung ist ein weiteres Resultat. 

Besondere Aufmerksamkeit galt stets - soweit bekannt - gesicherten Versuchsergebnissen, die immer letztendlich entscheiden.  Aber sie erlauben unterschiedliche Deutungen, wobei auch, wie Carlo Rovelli (1) beschreibt, spekulative Theorien durchaus interessant sind. 

Die „Bastelstunde“ zeigt weitere Überlegungen, deren Potential nicht ausgeschöpft ist.

Chancen hat dieses Modell nicht, da es nach professoraler Ansicht zu weit abseits des Mainstream liegt.

Letzte Korrektur:8-8-2011

(1) Spektrum d. Wiss. März 2006 Rovelli,Carlo 

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